Sachsen spenden 2018 über 1,9 Millionen Euro für "Brot für die Welt"

(c) Frank Schultze/Brot für die Welt
Regenwasser-Tanks für Trinkwasser

 

Das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hat den Spendenerlös in Sachsen leicht gesteigert. 2018 gingen vom Gebiet der Landeskirche 1,908 Millionen Euro an Kollekten von Kirchgemeinden und privaten Einzelspenden ein. Zum Vergleich: Das Ergebnis im Jahr 2017 lag bei 1,879 Millionen Euro, 2016 waren es 1,895 Millionen Euro. Zu Beginn der Adventszeit 2018 startete Brot für die Welt seine 60. Aktion. Sie steht unter dem Motto „Hunger nach Gerechtigkeit“ und nimmt in den Blick, dass in weiten Teilen der Welt weiterhin Armut, Hunger, Perspektivlosigkeit sowie Gewalt und Vertreibungen den Alltag prägen.

Sachsens Diakoniechef Dietrich Bauer freut sich über das jüngste Jahresergebnis: „Spenden sind ein Fundament der Projektarbeit.  Sie sind für jeden von uns eine Möglichkeit, etwas zu tun, damit die Welt ein wenig gerechter wird. Jede Gabe ist mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Denn es geht um Menschen, die wieder Mut und Hoffnung schöpfen können. Deswegen danke ich allen ganz herzlich, die mit kleinen und großen Spenden die wichtige Arbeit von Brot für die Welt unterstützen“, sagt er.

Bundesweit haben Spenderinnen und Spender die Arbeit von Brot für die Welt im vergangenen Jahr mit 63,6 Millionen Euro unterstützt. Das ist ein Plus von gut 1,8 Millionen Euro (2,9 Prozent) gegenüber 2017. Neu bewilligt wurden im vergangenen Jahr 726 Projekte in Asien, Afrika und Lateinamerika. Dabei geht es um langfristige Maßnahmen gegen Hunger und Mangelernährung, die Förderung von Bildung und Gesundheit, Zugang zu sauberem Wasser, die Achtung von Demokratie, Menschenrechten und den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen.

Der Gesamtetat von Brot für die Welt stieg 2018 um 25,1 Millionen auf 307,3 Millionen Euro. Neben Spenden und Kollekten gibt es weitere wichtige Säulen der Finanzierung. So erhielt das Hilfswerk 2018  über den Kirchlichen Entwicklungsdienst 55,7 Millionen Euro. Dieses Geld wird nach einem Umlageverfahren aus Kirchensteuermitteln von den Landeskirchen zur Verfügung gestellt. Außerdem kamen 168,3 Millionen Euro von der Bundesregierung – fast ausschließlich aus dem Haushalt des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Brot für die Welt wurde 1959 gegründet und feiert in diesem Jahr seinen 60. Geburtstag. Aktuell fördert das weltweit tätige Hilfswerk der evangelischen Landes- und Freikirchen und ihrer Diakonie gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen über 1.500 Projekte in mehr als 90 Ländern. Die 61. Aktion, die am 1. Dezember (1. Advent) startet, steht nochmals unter dem Motto „Hunger nach Gerechtigkeit“.


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